Willkommen auf der Seite des Tierschutzvereins Bürger gegen Tiermissbrauch Bad Dürkheim e.V. 

Unsere ehrenamtlichen Mitglieder stehen ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Die aktuellen Notrufnummern erfahren sie über unser Infotelefon: 06322 / 6059922

 

 

Bücherflohmarkt

Am Samstag, 24.06. finden Sie uns von 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr auf dem Römerplatz in Bad Dürkheim mit einem Bücherflohmarkt.

Alle Bücher kosten 1,-€. Der Erlös des Verkaufs fliesst zu 100% in die Tierschutzarbeit unseres Vereins.

Wir freuen uns auf Sie!

(bei Regenwetter muss der Flohmarkt leider ausfallen)

Wir freuen uns über jede Menge Katzenfutter

Dank der Kuchenverkaufsaktion bei Nah und Gut Stiegler, bei der Herr Stiegler und sein Team selbst Kuchen backten und verkauften, konnten wir über Nah und Gut Katzennass- und Trockenfutter im Wert von sagenhaften 1.000 € erwerben.

Das Futter kommt unseren vielen herrenlosen Katzen zugute und wir sagen „ Herzlichen  Dank“ für so viel Engagement zugunsten der Tierschutzarbeit.

Müllsammelaktion

Am 11. März war es wieder soweit:  wir haben die Müllsammelaktion, die einmal jährlich in Bad Dürkheim stattfindet unterstützt und 10 Tierschützer  sind losgezogen und haben rund um den Michelsberg aufgeräumt. Ganz negativ fiel in diesem Jahr auf, dass neben den vielen Flaschen auch wieder wesentlich mehr Plastik in der Natur liegt.

Es sieht nicht nur unmöglich aus, sondern schadet der Tier- und Pflanzenwelt.

Nehmt Euern Müll mit nach Hause und traut Euch auch Menschen anzusprechen, die ihren Müll gedankenlos in der Natur liegen lassen.

Jungvögel nicht einfach mitnehmen…..

Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich Fundmeldungen über scheinbar hilflose Jungvögel und andere Tierkinder, die aus dem Nest gefallen sind und von unzureichend informierten Spaziergängern mitgenommen werden. Dabei gilt: Wer auf einen einsam und hilflos wirkenden Jungvogel trifft sollte das Tier auf keinen Fall gleich aufnehmen, sondern es an Ort und Stelle belassen.

Der Schein trügt häufig, denn die Jungen vieler Vogelarten verlassen ihr Nest bereits, bevor ihr Gefieder vollständig ausgebildet ist. Wichtig ist, dass der Finder eines „aus dem Nest gefallenen“ Jungvogels besonnen die Situation beurteilt und sich möglichst fachkundigen Rat einholt, bevor er handelt. Meist handelt es sich nicht um Waisen, sondern um fast flugfähige Jungvögel mit relativ vollständigem Gefieder, die durch Bettelrufe noch mit ihren Eltern in Verbindung stehen. Sobald der Mensch sich entfernt, können sich die Eltern wieder um ihre Kinder kümmern.

Die fast flügge Vogelbrut verteilt sich nach dem Verlassen des Nestes an verschiedene Stellen des Gartens oder Wäldchens. So können nur einzelne Tiere, und nicht die gesamte Brut auf einmal, von natürlichen Feinden entdeckt werden. Dass es sich bei den Jungvögeln um wirklich verwaiste und nicht um „Scheinwaisen“ handelt, kann man durch längeres – zwei bis drei Stunden –, vorsichtiges Beobachten aus einem Versteck, wie etwa hinter einer Fenstergardine, erkunden. Lediglich wenn Gefahr droht, wenn Jungtiere beispielsweise auf der Straße sitzen, sollte man eingreifen, die Jungtiere wegtragen und an einem geschützten Ort, aber nicht zu weit vom Fundort wieder absetzen.

Auch Eulen verlassen oftmals als halbgroße Jungvögel die zu eng gewordene Brutstätte und sitzen bis zur Flugfähigkeit als „Ästlinge“ im bodennahen Strauchwerk. Solange menschliche Beobachter, im Falle der nachtaktiven Eulen noch dazu zur falschen Tageszeit, sich in der Nähe der Jungtiere aufhalten, kehren die Altvögel nicht zu diesen zurück. Wer einen solchen kräftig wirkenden „Scheinwaisen“ findet, sollte ihn am besten in Ruhe lassen oder erforderlichenfalls an einen geschützten Ort, wie etwa eine Hecke, umsetzen. Noch nackte Jungvögel sollten möglichst vorsichtig ins Nest zurückgesetzt werden. Vögel stören sich im Gegensatz zu manchen Säugetieren nicht am menschlichen Geruch. Jungvögel werden daher auch nach dem Umsetzen wieder von den Alttieren angenommen und versorgt.

Gemäß Bundesnaturschutzgesetz dürfen Jungvögel übrigens nur vorübergehend und nur dann aufgenommen werden, wenn sie verletzt oder krank, und somit tatsächlich hilflos sind. Jungvögel, die mit nach Hause genommen werden, haben selbst bei fachgerechter Pflege deutlich schlechtere Überlebenschancen als in der Natur. Die elterliche Fürsorge in der Naturaufzucht kann niemals ersetzt werden, so dass die Handaufzucht immer nur die zweitbeste Lösung ist. Nur bei deutlich geschwächt wirkenden oder wirklich verwaisten Vögeln ist die Handaufzucht zu empfehlen, wie auch in Fällen, in denen durch Unwetter, Baumaßnahmen oder dergleichen der Nistplatz zerstört ist.

Zur Gewährleistung der tiergerechten Aufzucht und auch zur Vermeidung der Gefahr der Fehlprägung auf den Menschen, welche eine spätere Wiederauswilderung nahezu unmöglich macht, sollten solche Jungvögel nach Möglichkeit in eine anerkannte
Auffangstation oder Vogelpflegestation gebracht werden. Diese können bei den Gruppen des NABU, den Naturschutzbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte, Zoologischen Gärten oder auch bei Tierärzten oder Tierschutzvereinen erfragt werden.

 

(Quelle:NABU)